Ralph Bieber
 Fine Art Photography

 

Street Photography - eine klassische Spielweise der Fotokunst

Jeder Vogel muss gelegentlich auch wieder landen und bodenständig werden. Das ist kein Grund für mich, die Augen zu schließen; auch in der unteren Peplosphäre gibt es viel zu entdecken.

Street heißt: geduldig beobachten, sehen, sehen wollen, antizipieren, das fotografische Werkzeug beherrschen, bereit sein für "den entscheidenden Moment", wie der Altmeister Henri Cartier-Bresson es formulierte. Viele bekannte, berühmte, geehrte Fotografen kamen durch oder mit der Streetphotography zu Ruhm und Ehren. Ein klassisches, fotografisches Genre, das heute, in Zeiten der schnellen und globalen digitalen Verbreitung von Medien und den persönlichen Befindlichkeiten der Menschen einen schweren Stand als Kunstform hat.

Vorab möchte ich festhalten, dass meine "streets" nichts mit Voyeurismus, heimlichem Abbilden gemein haben, oder gar die Persönlichkeiten der Charaktere ausnutzt.

Fast immer habe ich mit "offenen Karten", fester Brennweite (50mm), für die Abgebildeten eindeutig erkennbar, gearbeitet, das Bild gezeigt und das Einverständnis zur Veröffentlichung erbeten, die Protagonisten ggf. auch "entschädigt" und einen Print als Dank angeboten - ihre Rechte respektiert.

Mein Kollege Thomas Schröder hat festgehalten, wie ich dabei arbeite: weder versteckt, noch flüchtig!


... und das ist das Ergebnis:

 Und wo wir gerade in Belgrad sind, hier noch einige weitere Impressionen ...